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Dokumentenmanagement in Capmo: von der Struktur bis zur Nutzung im Projekt

Dieser Artikel beschreibt, wie Sie Ihr Dokumentenmanagement in Capmo optimal umsetzen können. Der Bereich Dokumente ist dabei die strukturierte Projektdokumentation im Projekt und die Grundlage dafür, dass Unterlagen auffindbar, aktuell und nutzbar bleiben.

Dokumente anlegen, pflegen und im Alltag nutzen

Schritt 1: Ordnerstruktur im Bereich Dokumente anlegen

Legen Sie zu Projektbeginn im Bereich Dokumente eine klare Ordnerstruktur an. Die Struktur sollte sich daran orientieren, wie Sie später im Projekt nach Unterlagen suchen. Bewährt haben sich zum Beispiel Ordner für Bauherr, Ausschreibung & Vergabe, Planunterlagen, Termine, Gewerke, Rechnungswesen, Projektübergreifende Qualität und Bestandsdokumentation. So arbeiten alle Beteiligten mit derselben Logik und Unterlagen bleiben später im richtigen fachlichen Zusammenhang auffindbar.

Schritt 2: Dokumente direkt im passenden Ordner hochladen

Laden Sie Unterlagen direkt in den Ordner hoch, in den sie fachlich gehören. Das Leistungsverzeichnis gehört in Ausschreibung & Vergabe, Freigaben und Anweisungen in Bauherr, Nachweise aus der Ausführung in Gewerke, Aufmaß und Lieferscheine in Rechnungswesen. So vermeiden Sie doppelte Ablagen und müssen später nicht über Dateinamen oder Postfächer suchen.

Schritt 3: Externe gezielt auf Ordner freigeben

Geben Sie externe Beteiligte nicht wahllos auf alle Unterlagen frei, sondern nur auf die Ordner, die sie wirklich brauchen. So bleibt für Nachunternehmer, Planer oder Bauherren klar, wo aktuelle Unterlagen liegen und welche Informationen für sie relevant sind. Das reduziert Rückfragen und verhindert verteilte Informationsstände.

Schritt 4: Neue Stände im Dokumentenbereich nachpflegen

Sobald sich Unterlagen ändern, pflegen Sie den neuen Stand direkt im Bereich Dokumente nach. Capmo bietet dafür Versionierung, Status und Historie. So bleibt nachvollziehbar, welcher Stand aktuell ist und was sich geändert hat. Gerade bei Plänen, Freigaben, Berichten oder Übergabeunterlagen verhindert das, dass im Projekt mit alten Dateien gearbeitet wird.

Profi Tipp 💡
Legen Sie neue Plan- oder Dokumentstände nicht in einem zweiten Ordner oder unter einer neuen Fantasiebezeichnung ab. Pflegen Sie den neuen Stand im bestehenden Dokument weiter, damit Historie und aktueller Stand zusammenbleiben.

Schritt 5: Dokumente mobil aufrufen

Nutzen Sie Unterlagen direkt auf der Baustelle in der mobilen Anwendung. So können Pläne, Berichte, Nachweise oder Protokolle dort geöffnet werden, wo sie tatsächlich gebraucht werden. Dokumente bleiben damit nicht im Büro liegen, sondern werden Teil des Arbeitsalltags vor Ort.

Schritt 6: Papierunterlagen direkt einscannen

Wenn Unterlagen auf Papier vorliegen, scannen Sie sie lesbar ein und legen Sie sie direkt im passenden Ordner ab. Ein Prüfprotokoll gehört in Projektübergreifende Qualität, ein Lieferschein in Rechnungswesen, eine Unterlage zur Übergabe in Bestandsdokumentation. Erst die richtige Zuordnung macht den Scan später wieder nutzbar.

Schritt 7: Dokumente im Web über den Projektkontext wiederfinden

Ein erfahrener Nutzer sucht nicht in E-Mails oder über Dateinamen, sondern entlang der Projektstruktur. Wer eine Leistungsgrundlage braucht, geht in Ausschreibung & Vergabe. Wer eine Freigabe oder Anweisung sucht, geht in Bauherr. Wer Nachweise aus der Ausführung braucht, arbeitet in Gewerke. Wer Unterlagen für Übergabe und spätere Nutzung prüft, geht in Bestandsdokumentation. Genau so wird aus dem Dokumentenbereich eine belastbare Arbeitsgrundlage.

 

Profi Tipp 💡
Wenn die Struktur sauber gepflegt ist, können Sie Unterlagen auch über die Capmo KI schneller wiederfinden. Der Nutzen entsteht aber erst dann, wenn die Dokumente an der richtigen Stelle liegen und aktuell gehalten werden.


Dokumente im Projektkontext richtig einsetzen

Schritt 8: Unterlagen für Besprechungen aus dem Dokumentenbereich heranziehen

Wenn in einer Besprechung der Stand eines Gewerks bewertet werden soll, ziehen Sie die Nachweise aus dem Bereich Dokumente heran. Für ausführungsnahe Nachweise gehen Sie in Gewerke, für Qualitätsnachweise in Projektübergreifende Qualität, für Terminbezüge in Termine. Wenn aus der Besprechung ein operativer Punkt entsteht, wird dieser in Tickets weiterbearbeitet. Der Dokumentenbereich liefert dafür die Beleglage.

Schritt 9: Nachträge mit der richtigen Belegkette vorbereiten

Wenn eine Zusatzleistung in einen Nachtrag läuft, legen Sie den Vorgang im Bereich Nachträge an und ziehen die Unterlagen aus dem Bereich Dokumente dazu. Die ursprüngliche Grundlage liegt in Ausschreibung & Vergabe, die formale Kommunikation in Bauherr, die Nachweise aus der Ausführung in Gewerke und die späteren abrechnungsrelevanten Belege in Rechnungswesen. So entsteht eine nachvollziehbare Belegkette statt einer Diskussion über Mails und Einzeldateien.

Schritt 10: Teilabnahmen über vollständige Unterlagen vorbereiten

Wenn eine Teilabnahme ansteht, prüfen Sie im Bereich Dokumente, welche Unterlagen bereits vorliegen und was noch fehlt. Prüfzeugnisse, Checklisten und Qualitätsnachweise liegen in Projektübergreifende Qualität, Unterlagen für Teilabnahme, Übergabe und spätere Nutzung in Bestandsdokumentation. So müssen Unterlagen nicht kurz vor Schluss hektisch zusammengesucht werden.


Was ein sauber gepflegter Dokumentenbereich enthalten sollte

Klare Struktur
Ordner folgen der Projektlogik und nicht persönlichen Ablagen.

Passende Zuordnung
Unterlagen liegen im richtigen fachlichen Ordner.

Aktuelle Stände
Version, Status und Historie sind nachvollziehbar.

Gezielte Freigaben
Die richtigen Personen sehen die richtigen Unterlagen.

Verknüpfung mit dem Projektalltag
Dokumente werden in Besprechungen, Tickets, Nachträgen und bei Teilabnahmen aktiv genutzt.

Vorbereitung auf Übergabe und spätere Nutzung
Unterlagen für Abnahme, Übergabe und Betrieb sind von Anfang an mitgedacht.